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Montageanlagen

Written by Heike Stopp on 22. August 2012 – 19:32 -

Kennzeichnend für Montageanlagen sind die erzeugnisspezifischen Verkettungssysteme von Prozessstationen zum Justieren, Prüfen, Verpacken und Kennzeichnen von bestimmten Werkstücken. Montageanlagen unterscheiden sich in ihren einzelnen Arten überwiegend bei dem jeweils möglichen Teilegewicht und der Taktzeit. Sie setzten sich aus einem oder mehreren Zellengehäusen, dem Verkettungs- und Teilezuführsystem, der Anlagensteuerung und den einzelnen Prozessmodulen zusammen. Das Verkettungssystem einer Montageanlage bestimmt den Materialfluss zwischen den Montagezellen der einzelnen Prozessstationen.

Das Zuführsystem greift auf die als Schüttgut bereitgestellten Teile zu die dann von Handhabungseinrichtungen übernommen werden. Die in Montageanlagen integrierten Prüfstationen stellen sicher das die Montage im Hinblick auf Einstellung und Funktion korrekt erfolgt. Verpackungsstationen liegen meist am Ende der Montageanlagen und schließen den Montageprozess ab. Montageanlagen finden ihre Verwendung in der automatischen und halbautomatischen Montage von Massen- und Großserienprodukten bei der Automobilindustrie, Automobilzulieferindustrie, Elektroindustrie und Metallwarenindustrie.

In der Massenproduktion kontinuierlich laufende Montageanlagen werden bei höchsten Taktzeitanforderungen eingesetzt um einfache Erzeugnisse zu montieren. Einsatzmöglichkeiten finden sich überwiegend bei Getränkeverschlüssen, Kosmetikartikeln, Medizintechnik, Pharmazie, der Automobilzulieferindustrie und bei Haushaltsgeräten. Verschiedene Anbieter in der Branche haben sich auf die Herstellung von kontinuierlich laufenden Montageanlagen für Medizintechnik, Automobil-Aggregate, Verpackungsteile, Schreibgeräte, Kabelmontage sowie für die Montage von Solarmodulen oder für Getränke-Verschlüsse spezialisiert. Kontinuierlich laufende Montageanlagen nutzen als Werkstückaufnahme Hochleistungs-Zuführgeräte.

Der Montagevorgang erfolgt nicht im Stillstand sondern während einer Rotorumdrehung. Bei diesen Rundlaufmontagemaschinen enthält jede Montageposition Werkstückaufnahmen mit sich auf und ab bewegenden kurvengesteuerten Fügestempel. Dadurch ergibt sich ein kontinuierlicher Materialfluss der zu fügenden Teile durch die Maschine. Bei Erzeugnissen aus mehreren Teilen, bestehen die Montageanlagen aus mehreren Rotoren die miteinander verkettet sind.


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